Kinder & Jugendliche

– ADS / AD(H)S
– Motorik (Psychomotorik)
– Autismus
– Lese- & Rechtschreibschwächen (Warnke Verfahren)
– Behinderungen
– Gruppentherapie für soziale Kompetenz & Konzentration

Elternberatung

Warnke Verfahren
Lese- und Rechtschreibschwäche / Legasthenie Das vom Kommunikationsberater Fred Warnke entwickelte Therapiekonzept setzt sich mit der Frage einer beeinträchtigten zentralen Wahrnehmungsverarbeitung insbesondere der Hörwahrnehmung im Gehirn als Ursache von Lese- Rechtschreib- Schwäche auseinander. Seit 2002 ist durch eine Studie von Prof. Dr. Uwe Tewes (MHH) der
empirische Nachweis erbracht, dass dieses Training die sog. Low-Level Funktionen (Grundfunktionen der auditiven und visuellen Wahrnehmungsverarbeitung) verbessert und einen bedeutsamenTransfer auf die Rechtschreibung bewirkt.
Die Low-Level Funktionen werden mit einem „Game-Boy“ ähnlichem Trainingsgerät, dem „Brain-Boy“ spielerisch trainiert. Das Lateraltraining Das Lateraltraining basiert auf der Annahme, dass bei LRS-Kindern die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften miteinander nicht optimal funktioniert. Bei vielen Tätigkeiten, wie auch beim Lesen und Schreiben ist eine gute Zusammenarbeit dieser jedoch erforderlich. Diese Annahme wird inzwischen durch eine Reihe von Studien gestützt. Das von Fred Warnke entwickelte Lateraltraining bewirkt bei regelmäßigem Training eine bessere Vernetzung der beiden Gehirnhälften und somit eine zügigere Zusammenarbeit. Beim Training werden die Stimme des Kindes und die Modellstimme von einer CD über Kopfhörer so den beiden Ohren zugeführt, dass sie wechselseitig zwischen diesen hin- und herpendeln. Rechenschwäche / Dyskalkulie Folgende Mehrspur-Leistungen muss ein Schüler beim Kopfrechnen gleichzeitig erbringen:     –          die Lehrerstimme über das periphere Hören aufnehmen
          die akustische Information verarbeiten und wahrnehmen
          das Wahrgenommene in etwas Verstandenes umsetzen
          das Verstandene genau in Worte, Mengen und Prozesse
       
   unterteilen
          sich die Mengen und Prozesse visuell vorstellen
          die Prozesse mit den entsprechenden Mengen ausführen
          sich die entstehenden Mengen vorstellen
          diese Vorstellungen in Worte fassen
          die Worte in sprachmotorische Muster übersetzen Diese komplexe Leistung kann nur automatisiert gelingen!
(Winfried Scholz, Ergotherapeut, 2007)
Die Automation der Leistungen erfolgt zum einen durch Wiederholung und Variation sukzessive aufeinander aufbauender Funktionen teilweise bei gleichzeitiger Durchführung einer anderen Tätigkeit. Viele Funktionen, wie beispielsweise der Zahlenbegriff selbst, müssen zunächst über mehre Sinneskanäle aufgebaut werden.
Psychomotorik
Der psychomotorische Ansatz ist vor allem für Kinder mit Entwicklungsstörungen, Lese- und Konzentrationsschwierigkeiten, sowie Verhaltensauffälligkeiten geeignet.

Durchgezielte Bewegungen nach immer dem gleichen Grundmuster werden neuronalen Verbindungen verstärkt und sowohl Verhalten als auch kognitive Leistungen und Konzentration gestützt.

Bei welchen Problemen ist die psychomotorische Behandlung sinnvoll?

> Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen

> Ungeschicklichkeit

> Starker Bewegungsdrang / Unruhe

> Lernschwierigkeiten

> Ängstlichkeit

> schlechte Körperhaltung / niedrige Muskelspannung

> unangepasste Verhaltensmuster